DJK Viktoria Bochum – Spvgg Gerthe II 7:1

Deutschland, Kreisliga C Bochum – Staffel 1 (11.Liga)
Dienstag, 19. März 2024, 19.30 Uhr
Bochum, Sportplatz Lohring

Mir kommen fast die Tränen: Ein letztes Mal geht es heute nach Feierabend mit dem Zug zum Fußball ins Ruhrgebiet. Die finale Fahrt führt mich nach Bochum. Da wird vorab natürlich noch einmal in der Hopfendolde am Bochumer Hauptbahnhof vorbeigeschaut, die die letzte Kneipe in unmittelbarer Nähe eines Hauptbahnhofs im Ruhrgebiet ist. Wie schon oft gesagt: Sie hat in den vergangenen Jahren ein bisschen an Charme verloren, weil sie das Assi-Publikum loswerden will und inzwischen 4,70 Euro für den halben Liter Fassbier aufruft. Und das für das von mir so ungeliebte Brinkhoffs aus Dortmund, während doch quasi auf der anderen Straßenseite die Bochumer Moritz-Fiege-Brauerei steht. Trotzdem habe ich die Hopfendolde liebgewonnen – mach’s gut! Mit der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahn geht es nach einem allerletzten Bier zum Sportplatz am Lohring, der sich unweit der gleichnamigen Straßenbahnhaltestelle befindet. Die ist ungewohnt modern, fast schon spacig, aber kaum ist man die Treppe hochgegangen, erwartet einen schon wieder typischer Ruhrpott. Das gilt zweiflesohne auch für den Sportplatz der DJK Viktoria Bochum. Drei Stehstufen warten doch auf mich, aber leider keine Asche mehr, sondern Kunstrasen. Kaum Zuschauer, dabei gibt es heute einen fulminanten 7:1-Heimsieg zu feiern. Eine kleine Premiere feiere ich dann noch bei meinem letzten Ruhrpott-Zug-Trip, denn vor der Abfahrt des Zuges zurück nach Bielefeld checke ich noch in Lukas Podolskis Mangal-Döner-Laden am Bochumer Hauptbahnhof ein. Joa, eher Standard. Das Ding lebt halt vom Namen. Nichts verpasst bislang. Überraschend pünktlich komme ich nach dieser letzten Ruhrpott-Fahrt in Bielefeld an, rein in die letzte Straßenbahn nach Hause und damit schließt sich dieses wunderschöne Kapitel in meinem Leben.